2017 zog ich aufs Land und entfernte den gemähten Rasen. An seine Stelle kam ein essbarer Garten, und der war bald voller Leben.
Die Garten-Apps, die ich damals fand, passten nicht zu dem, was ich brauchte. 2019 machte ich einen Permakultur-Kurs. Der Kurs öffnete mir die Augen für das Bodenleben und dafür, wie Pflanzen und Tiere aufeinander angewiesen sind. Mit diesem Wissen fiel mir noch deutlicher auf, was fehlte. Die Apps waren Pflanzenkataloge, oder sie ließen außer Acht, was eine Pflanze für die Natur tut. Ich wollte wissen, was in meinem Garten wächst und was in welcher Jahreszeit zu tun ist. Und ich wollte sehen, welche Entscheidungen gut für das Leben im Garten sind. Also hielt ich alles in Tabellen und Notizen fest, und der Rest war in meinem Kopf. So vergaß ich regelmäßig etwas.
Deshalb habe ich Gardiflora selbst gebaut. Du siehst darin, welche Pflanzen du hast und welche Aufgaben in dieser Saison auf dich warten. Du kannst deinen Garten in Zonen einteilen. Jede Pflanze bekommt einen Öko-Score für das, was sie für die Natur tut, und dein Garten als Ganzes auch. Das funktioniert für ein Zierbeet genauso gut wie für einen essbaren Garten oder einen Waldgarten.
Ich bin auch ehrenamtlicher Gartenberater bei Tuinrangers, wo ich Menschen zu Hause besuche und ihnen helfe, ihren Garten naturfreundlicher zu gestalten. Ich mache das unglaublich gerne. Aber nach Dutzenden Besuchen fiel mir auf, dass ich immer wieder dieselben Ratschläge gab: eine Hecke statt eines Zauns pflanzen, eine wilde Ecke stehen lassen, heimische Arten wählen. Das Wissen war da, es erreichte nur nicht genug Menschen.
Ich glaube, dass jeder Garten, egal wie klein, Wildtieren ein Zuhause bieten kann. Was du pflanzt und was du stehen lässt, bestimmt, wer bei dir einzieht. Darüber entscheidest du jede Saison neu. Gardiflora will dir dabei helfen und zeigen, was dein Garten damit für die Natur tut.
Danke, dass du Gardiflora eine Chance gibst.
Wim, Entwickler von Gardiflora